Montag, 12. März 2012

Besuch beim Tennisclub Salzgitter-Bad

Jürgen Hattop
von Ratsherrn Jürgen Hattop, Mitglied des Fraktionsvorstands

Auf persönliche Einladung des ausscheidenden ersten Vorsitzenden Ralf Schülke nahm ich am 08. März 2012 an der Mitgliederversammlung des Tennisclubs TC Salzgitter-Bad teil.
Ich folgte der Einladung des Tennisclubs gerne, bin ich doch von den Leistungen des Vorstandes in den vergangenen Jahren beeindruckt. Finanziell ist der Club gut aufgestellt, betreibt eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit und konnte in den letzten fünf Jahren mehr als 100 Neumitglieder begrüßen. Besonders bemerkenswert finde ich die schnelle Integration der Neumitglieder in den Club, jedes neu eingetretene Mitglied erhält ein Begrüßungspaket und ein erfahrenes Clubmitglied als Spielpartner.
Ich bin begeistert, wie harmonisch ein Verein geführt werden kann, die Erfolge sprechen für sich. Besonders die Jugendarbeit halte ich für vorbildlich. Der Tennisclub Salzgitter-Bad ist ein Aushängeschild für unsere Stadt. Dem neuformierten Vorstand wünsche ich für seine Tätigkeit viel Tatkraft und Erfolg, dem Tennisclub eine weiterhin anhaltend positive Entwicklung.

Montag, 5. März 2012

Das Ehrenamt verdient unsere Wertschätzung

Bettina Werner
von Ratsfrau Bettina Werner

Jeder, der nicht im Stadtrat ist, glaubt gar nicht, wie viele Einladungen an die Fraktionsmitglieder verschickt werden. Viele sind allgemein und weisen auf Veranstaltungen hin. Es ist immer wieder erstaunlich, was so alles in unserer Stadt los ist.

Aber einige sind auch persönlich an die Fraktionsmitglieder gerichtet, so z.B. die Einladung des Kreissportbundes Salzgitter e.V., die ich Anfang Februar erhielt. Am 28.Februar sollte die Siegerehrung im Sportabzeichenwettbewerb 2011 im Hotel am See stattfinden. Dazu wurden Sportlerinnen und Sportler aus allen Vereinen Salzgitters eingeladen. Vertreter aus Wirtschaft und Politik waren ebenfalls anwesend, um die sportlichen Leistungen zu würdigen. Clemens Löcke moderierte die Veranstaltung und, um etwas Spannung in den Abend zu bringen, erfuhren die Anwesenden erst vor Ort, ob sie geehrt wurden und, wenn ja, wofür.

Unter den Vereinen gibt es einen regelrechten Wettbewerb, wer die meisten abgelegten Sportabzeichen verbuchen kann. Wie so häufig konnte der MTV den Sieg und damit den Pokal davontragen. Es ist erstaunlich und immer wieder schön zu sehen, wie verbreitet das Ablegen des Sportabzeichens in allen Altersgruppen ist. Viele Familien sind sogar generationsübergreifend dabei und manche Sportler machen seit über unglaublichen 45 Jahren diese Prüfung. Aber auch die Sportlerinnen und Sportler, die das 20./ 25./30./35. und 40. Mal ihr Sportabzeichen abgelegt haben, wurden gehrt und bekamen ein kleines Präsent.



Besonders bemerkenswert war die hohe Anzahl der ehrenamtlichen Sportabzeichenprüfer. Hier sind viele Menschen seit Jahren in ihrer Freizeit damit beschäftigt für andere da zu sein. Der Dank des KSB und die anschließende Ehrung war eine Wertschätzung ihrer Arbeit.  


Fit bleiben !

Manch einer belächelt vielleicht diese Überprüfung der eigenen Fitness. Aber es ist gar nicht so einfach alle Mindestanforderungen der Disziplinen zu erreichen, besonders für Schreibtischtäter. Deshalb wurden auch am Ende der Veranstaltung einige Mitglieder des Stadtrates, allen voran Frank Klingebiel, für das Ablegen des Sportabzeichens geehrt. Die Überraschung war perfekt, als auch mein Name aufgerufen wurde und, obwohl ich diese Leistung als nicht so schwierig und bemerkenswert gehalten habe, hat es mich gefreut.

Was hat dies nun mit Politik zu tun, werden Sie sich fragen. Ganz einfach: die Wertschätzung des Ehrenamtes gilt in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und es ist wichtig dies auch von politischer Seite zu zeigen!

Donnerstag, 1. März 2012

Dankeschön-Treffen der Heinrich-Albertz-Schule

Hans Verstegen
von Ratsherrn Hans Verstegen
Der Vorstand des Trägervereins der Heinrich-Albertz-Schule hatte zu einem „Dankeschön-Treffen“ eingeladen. Verbunden mit der Freitagsandacht, mit der die Schülerinnen und Schüler ins Wochenende geschickt werden, veranstaltete die Schule das Treffen, zu dem viele Eltern und Unterstützer erschienen waren.
Die Schüler aller Lerngruppen trugen Lieder und ein kleines Stück vor, in dem alle Kinder „zu Wort“ kamen. Gäste konnten dabei auch die unterschiedlichen Lernstände der Kinder kennenlernen. Einige mußten für den Vortrag noch einen Spickzettel benutzen, die Profis trugen ihre Texte ohne Gedankenstütze vor. Wichtig war, daß alle in die Aktivitäten eingebunden waren. Es war unverkennbar, daß die Kinder konzentriert und engagiert bei der Sache waren. Danke an die Kinder und Danke an das Team der Heinrich-Albertz-Schule!
Der Erfolg der Schule läßt sich auch an den Auszeichnungen der Schule ablesen. Mit ihrem Schulkonzept belegte die Schule beim „Regionalen Bildungspreis 2011“ den 2. Platz in der Kategorie Kinder, bei insgesamt 105 Bewerbungen.

Logo der Heinrich-Albertz-Schule Salzgitter


Folgerichtig hat die Schule große Pläne. Über die Klasse vier hinaus laufen die Planungen für die Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) ab dem Jahrgang 2012/2013. Auch in der Sekundarstufe I soll jahrgangsübergreifend unterrichtet werden, getrennt in die Jahrgangsstufen 5 bis 7 und 8 bis 10. Die Schule bleibt eine Gemeinschaftsschule mit evangelischem Profil als integrierte gebundene Ganztagsschule.

Dienstag, 21. Februar 2012

Herr Gauck und die Einheit der Stadt Salzgitter

Dr. Rolf Teusch
von Ratsherrn Dr. Rolf Teusch

Der Rücktritt des amtierenden Bundespräsidenten Christian Wulff kam, nachdem die Staatsanwaltschaft von Hannover den Anfangsverdacht auf Vorteilsnahme ausgesprochen hatte, nicht mehr überraschend.
Überrascht hat mich aber dann die schnelle Einigung aller Parteien auf den anfänglichen Gegenkandidaten von Herrn Wulff, den ostdeutschen Theologen und bekannten Bürgerrechtler Joachim Gauck. Ich halte ihn für eine sehr gute Wahl.
Herr Gauck, der die menschenverachtende Diktatur der ehemaligen „Ostzone“ erlebt hat und für den „Freiheit“ nicht nur ein Wort ist, wird als Bundespräsident sicherlich seine ganze Kraft und Persönlichkeit einsetzen, um die Menschen im östlichen und westlichen Teil Deutschlands endgültig zu „vereinen“.
Eine solche „Vereinigung“ wünsche ich mir auch für die Stadt Salzgitter. Es wäre zu begrüßen, wenn die Menschen unserer Stadt nicht mehr länger von Lebenstedt – Thiede – Gebhardshagen – Salzgitter (gemeint ist dann Salzgitter-Bad) usw. sprechen würden, sondern sich mit der offiziellen Bezeichnung „Salzgitter“ identifizieren könnten. Der Zusammenschluss aller Ortschaften zu einer gemeinsamen Stadt ist ein erstrebenswertes Ziel und würde Salzgitter noch lebenswerter machen.

Dienstag, 14. Februar 2012

Wollen wir sie zu Fuß zum Einsatz schicken?

Die Freiwillige Feuerwehr auf einer historischen Fotografie
von Ratsherrn Christian Striese, Beisitzer im Fraktionsvorstand
Ehrenamtliche Feuerwehrleute setzen in den Freiwilligen Wehren ihr Leben und ihre Gesundheit "für uns" alle ein. Sie sind wichtiger Bestandteil "unserer" Ortschaften.

Die Thieder Feuerwehr, gegründet 1872 und vor über 10 Jahren mit der Steterburger Wehr zusammengelegt, gehört zu einer der meist geforderten Wehren der Stadt Salzgitter.

Sie rückt "für uns" im Schnitt mehr als einmal die Woche zum Einsatz aus. Darunter Brandeinsätze in Wohnungen, Gewerbe- und Industrieobjekten, Containerbrände und technischen Hilfeleistungen z.B. bei Autounfällen auf unseren Bundes- und Landesstraßen, sowie der Autobahn.

Sie ist auf Grund der Nähe zum Einsatzort meist schneller vor Ort als die Kollegen der Berufsfeuerwehr.

Von den über 200 Mitgliedern sind rund ein Drittel aktiv. Die Aktiven sorgen für den Erhalt der Fahrzeuge, der Ausstattung sowie den teilweise sehr maroden Gebäuden. Auch das ist wichtig und sorgt für einen wirtschaftlichen Einsatz unserer knappen kommunalen Finanzmittel.

Aber irgendwann kommt man auch hier an einen Punkt, an dem nicht nur die Wirtschaftlichkeit endet, sondern auch die Motivation leidet.

So ist das wichtige Tank-Lösch-Fahrzeug mittlerweile fast 28 Jahre alt und eher als Oldtimer denn als notwendiges Handwerkszeug zur Bewältigung obiger Aufgaben zu bezeichnen. Auch alle anderen Einsatzfahrzeuge der Thieder Wehr haben die Volljährigkeit bereits erreicht und sind 20 und mehr Jahre alt.

Ein modernes Feuerwehrfahrzeug

 
Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, wenn "wir" die Kameradinnen und Kameraden weiter in Ihrer Motivation für dieses Ehrenamt unterstützen und nicht zu Fuß zum Einsatz schicken wollen.




Dienstag, 7. Februar 2012

Auch das macht eine Stadt lebenswert !

Ratsfrau Petra Siems
von Petra Siems, stellv. Fraktionsvorsitzende

Seit Jahresbeginn2012 berichtete die Tagespresse von Ereignissen, die betroffen machten:
Der Brand des MTV Vereinsheims in Salzgitter-Bad, der tätliche Übergriff auf einen Mann mit Behinderung durch Jugendliche in Bruchmachtersen, die Eskalation zwischen Fans und Spielern während eines Fußballspiels in der Amselstieghalle.

Auf diese für Salzgitter unerfreulichen Schlagzeilen gab es jedoch unmittelbar positive Reaktionen:
Der MTV erhielt vielfältige Unterstützung bei den ersten organisatorischen Maßnahmen nach dem Brand. Die Mitschüler der gewalttätigen Jugendlichen bekundeten offen ihre Solidarität mit dem misshandelten Opfer Die Zuschauer und Vereinsvertreter distanzierten sich öffentlich von den Ausschreitungen während des Turniers.

Es ist gut, dass in Salzgitter durch alle Bevölkerungsgruppen bei derartigen Vorfällen Solidarität und Zivilcourage gezeigt wird. Auch das macht eine Stadt lebenswert!

Montag, 23. Januar 2012

Mit den Partnerstädten in Verbindung bleiben

Hinweis auf Partnerstädte in Bad Ems
von stellv. Fraktionsvorsitzenden Klaus Poetsch

Kürzlich fielen mir in einem deutschen mittelgroßen Kurort zwei nette Hinweisschilder auf, die – übereinander angebracht – die Entfernungen in km zu den Partnerstädten in Frankreich und England angaben. Aufgestellt waren sie auf der von Bürgern und Touristen stark genutzten Kurpromenade, und es war bemerkenswert, wie viel Menschen diese Schilder zur Kenntnis nahmen.

Salzgitter will die Kontakte zu den eigenen Partnerstädten intensivieren. Dazu gehört auch, dass möglichst viele Bürger die Namen  unserer Partnerstädte und deren geografische Lage kennen.

Vielleicht könnte eine ähnliche Maßnahme in Lebenstedt und Bad - geeignete Standorte gäbe es sicherlich - die Namen unserer Partnerstädte stärker ins Bewußtsein der Bevölkerung bringen und zu einer Ausweitung der Kontakte  zu  Bürgern unserer Partnerstädte führen.