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Mittwoch, 18. Juni 2014

Seifenkisten bringen Quartier in Fahrt

Christian Striese beim Rennen
von Ratsherrn Christian Striese, Beisitzer im Fraktionsvorstand


Ende Mai fand in Steterburg das erste Bobbycar- und Seifenkistenrennen statt.

Über 40 Kinder aus den Kindergärten in Steterburg und Thiede fuhren auf der Ahornstraße um die Wette. Danach folgten 23 selbst gebaute Seifenkisten, die in drei Runden die Pokale ausfuhren.
Hunderte Bekannte, Freunde und Schaulustige feuerten die Fahrer an.

Selbst die erst etwas skeptischen Anwohner der Ahornstraße, deren Straße ja einen Tag lang komplett gesperrt werden musste, waren letztendlich von dieser außergewöhnlichen Veranstaltung begeistert.

„Sowas müsst Ihr öfter machen!“ rief mir eine Bewohnerin nach der Veranstaltung aus ihrem Fenster im ersten Geschoss zu. „Wie arbeiten dran und kommen wieder“, rief ich zurück.

Es war eine sehr gelungene neuartige Veranstaltung, die nur durch tatkräftiges Anpacken zahlreicher Akteure in Steterburg und einigen Sponsoren (WEVG, Stadt Salzgitter u.v.m.) möglich wurde.So kommt im wahrsten Sinne des Wortes wieder ein bisschen Fahrt ins Quartier.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Erfolge bei Stadtumbau und Stadtentwicklung


Bernd J. Scherer
von Ratsherrn Bernd J. Scherer

Die CDU Salzgitter hat maßgeblich an der gesamtstädtischen Stadtentwicklung mitgewirkt, indem nicht nur durch das ILEK die kleinteilige und für eine Großstadt, wie Salzgitter, relativ unbedeutende Dorferneuerung im ländlichen Raum die Stadtentwickung in den kleinen  Ortschaften  gefördert wurde.

In erster Linie erfolgte die politische Zielsetzung und parteipolitische Mitwirkung in Form der  gesamtstädtische Entwicklung und regionalen Entwicklung Salzgitters durch die vom Rat der Stadt inzwischen beschlossene Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungsprogrammes (ISEK 2012). 

In diesem Projekt und in dieser einzigartigen Programmatik wird inzwischen in national und international anerkannter und zukunftsorientierter Art und Weise für diese Stadt Salzgitter festgelegt, welche Probleme die Stadt Salzgitter im Rahmen der „Integrierten Stadtentwicklungsplanung“ zu bewältigen hat und welche städtebaulichen Probleme sich durch den schwerlich aufzuhaltenden  Schrumpfungsprozess in Salzgitter – aber in gleicher Form auch in anderen Städten Europas -  ergeben werden. Die CDU Salzgitters hat deshalb maßgeblich an der Erstellung  des ISEK mitgewirkt und hält auch deshalb die vorbereitende Bauleitplanung  zwar für notwendig und auch für nützlich aber nicht mehr so sehr für zwingend erforderlich, wie das in Teilen der Verwaltung offenbar so in der Priorität etwas anders gesehen wird.

Maßgeblich ist für die CDU inzwischen mehr die eindeutige und sehr klare Zielsetzung des Oberbürgermeisters, die Stadtplanung und Stadtentwicklungsplanung auf den unweigerlich auf die Stadt Salzgitter zukommenden Schrumpfungsprozess und auf die von ihm erfolgreich propagierte kinder- und familienfreundliche Politik eines tatsächlich und praktisch stattfindenden Stadtentwicklungsprozesses einzustellen, wie er in beispielhafter Form in der Verantwortung dieses Oberbürgermeisters in Fredenberg oder im Seeviertel durch den Abbruch von Hochhäusern und dem Neubau von neuer Infrastruktur (Demenzheime, Lebenshilfe) an dessen Stelle stattgefunden hat.

Ein solcher „integrierter“ Stadtentwicklungsprozess hat z.B. in Fredenberg mehr als 10 Jahre lang stattgefunden und wurde von der CDU dort auch maßstäblich mit beeinflusst und in den politischen Arbeitskreisen entsprechend durch regelmäßig anwesende Mitglieder individuell mitbestimmt. 

Die aktive Teilnahme von Mitgliedern der CDU Salzgitters an den Arbeitskreisen „Soziale Stadt Fredenberg“ und am Arbeitskreis „Stadtumbau West Seeviertel“ war immer selbstredend, sinnvoll und hat somit auch stadtpolitisch immer mit der CDU Salzgitter zielorientiert stattgefunden.

Es ist deshalb jetzt schon festzustellen, dass die gelungenen Stadtentwicklungsprozesse im Seeviertel schon allein deshalb als Erfolg anzusehen sind, weil inzwischen mehr als drei Millionen Euro in private Investitionen der dortigen Hausbesitzer z.B. durch die Erneuerung von Balkonen und Fassaden mit Hilfe von Fördermitteln aus Bund, Land und der Stadt Salzgitter erfolgen konnten.

In Fredenberg ist es z.B. inzwischen als sehr großer Erfolg festzustellen, dass dort durch die Förderkulisse „Soziale Stadt“ in den letzten 10 Jahren circa 7 MIO Euro öffentlicher Mittel eingesetzt worden sind, was zur Folge hatte, dass das Achtfache dieses Betrages – d.h. 56 MIO Euro - durch Folgeinvestitionen in diesem Stadtteil investiert worden sind. Mit dieser Förderkulisse wurde in Salzgitter inzwischen definitiv bewiesen, dass wirtschaftliche Wohnungsleerstände durch nichtinvestive Förderprogramme erfolgreich (sogar bis auf Null und bis zu Wartelisten bei Mietern) reduziert werden können.  Gleiche Lage wird es in Kürze im Quartier Seeviertel geben, in dem die Wohnungswirtschaft erheblich mehr investieren wird, als es an Fördermitteln von Bund, Land und Kommune geben wird.  Es ist daher in SZ im Seeviertel bereits bewiesen worden, dass die Förderkulisse Stadtumbau West, in der Niedersachsen inzwischen teilnimmt, als wohnungswirtschaftlicher Impuls für Investitionen gut funktioniert. 

Wenn jetzt in der Städtebau-Förderkulisse „Soziale Stadt“ die Ost- und Westsiedlung verbleibt, Fredenberg demnächst in 2014-2015 abgeschlossen wird und das Seeviertel weiterhin wie bisher aktiv stattfindet, wird es politisches Ziel der CDU Salzgitter bleiben müssen, sich dafür einzusetzen, dass in Folge des Erfolges von Fredenberg eine neue Gesamtmaßnahme in Salzgitter eingeworben wird.

Wir würden es als CDU Salzgitter deshalb sehr befürworten, wenn auf der Basis der derzeit in Auftrag gegebenen und laufenden „Vorbereitenden Untersuchungen“ der Stadtteil Steterburg in Thiede demnächst in eine Förderkulisse aufgenommen werden wird.  

Donnerstag, 7. März 2013

Steterburg wird wieder attraktiv

Siedlung Steterburg in Salzgitter
von Ratsherrn Christian Striese, Beisitzer im Fraktionsvorstand

Steterburg wurde in der Vergangenheit wenig beachtet. Nach außen schien alles gut zu laufen. Steterburg und Thiede galten ja in Bezug auf die Einwohnerentwicklung in Summe als stabil.

In Steterburg wurden die Straßen und der öffentliche Raum im Rahmen der finanziellen kommunalen Möglichkeiten mehr oder weniger genauso in Schuss gehalten, wie in allen anderen Stadtteilen auch. Nur die Leute zogen nach und nach um in Richtung Alt-Thiede, oder weg. Schade eigentlich, denn Steterburg verfügt im Prinzip über eine gut geordnete und baulich hochwertige städtebauliche Grundstruktur. Leider ist nur ein Großteil der Gebäudesubstanz durch zahlreiche Eigentümerwechsel vernachlässigt worden.
Und genau hier wollen wir parteiübergreifend nun mit Städtebauförderprogrammen den sogenannten „Turnaround“ in die Wege leiten. Steterburg hat eine hohe Lagegunst und kann es locker mit den beliebten umliegenden Gemeinden um Braunschweig aufnehmen.
Ein richtiger Gewinn für unser Salzgitter. Steterburg – Glück auf!