Montag, 30. Juli 2012

Weiterentwicklung der Windenergienutzung

Bernd J. Scherer
von Ratsherrn Bend J. Scherer

Der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) plant in seinem Verbandsgebiet und da gehört Salzgitter mit dazu, die Nutzung der Windenergie weiter auszubauen.

Hierzu hat der ZGB eine “Potenzialflächenkulisse“ erstellt damit klar wird an welchen Stellen im Verbandsgebiet Potenzial für die Nutzung der Windenergie vorhanden ist.

In diesem Zusammenhang ist die Stadt Salzgitter bereits beteiligt worden und hat sich zu diversen Standorten in ihrer Planungshoheit kritisch geäußert.

Richtig und wichtig ist aber, das der Erste Verbandsrat im ZGB Herr Jens Palandt bei seiner Auffassung bleibt, was im Übrigen auch beschlossen worden ist, daß rechtlich abgesichert die notwendigen Abstände zwischen Windkraftanlagen und Siedlungsbereichen mindestens 1 Kilometer betragen. Gleiches gilt auch für die Abstände der Vorranggebiete für Windkraft untereinander, in der Regel 5 Kilometer, erhalten bleiben.

Das abschließende Konzept liegt noch nicht vor. Es bleibt also spannend, ob die Mehrheit der Verbandsversammlung im ZGB sich ihrer eigenen Beschlüsse zum Wohle unserer Region treu bleibt.

Montag, 23. Juli 2012

Sommer, Sonne, Ferien

Hans Verstegen
von Ratsherrn Hans Verstegen

Wir bereiten uns auf den Urlaub vor, die Schulkinder haben demnächst Ferien. Die Heinrich-Albertz-Schule hat die baldigen Ferien schon mal mit einem Sommerfest gefeiert. Die Sonne fiel zunächst ins Wasser, dafür konnte die Schule auf der Abschiedsfeier mit anderen Erfolgen aufwarten. Der Schulleiter Gerd Meiborg erwähnte zahlreiche Preise und Siege, die in regionalen und landesweiten Wettbewerben gewonnen werden konnten:
·         2. Platz (von 150 Bewerbungen) beim Bildungspreis der Region Braunschweig für das Konzept „Pädagogik der Vielfalt“
·         Preis beim Wettbewerb der PSD-Bank „Ideen machen Schule“
·         Mathe-Olympiade auf Landesebene: ein 1. Platz im 4. Jahrgang, ein 3. Platz im 3. Jahrgang, drei Mädchen erreichen den Regionalausscheid in Braunschweig
·         Im Lesekompetenztest VERA III erreichte die Schule einen überdurchschnittlichen Platz auf Stadtebene und auf Landesebene
Da kann ich nur sagen, herzlichen Glückwunsch und Kraft und Inspiration für das nächste Schuljahr tanken!

PS. Was ist die Reaktion der rot/grünen Ratsmehrheit? Nach dem Schuljahr 2012/2013 wird der Betriebskostenzuschuß jährlich um 20% gesenkt. Will man sich so ungeliebte aber erfolgreiche Schulmodelle „vom Halse schaffen“ ?

Montag, 16. Juli 2012

Hier kommt man ins Gespräch

Petra Siems
von Petra Siems, stellv. Fraktionsvorsitzende
Die zahlreichen Veranstaltungen und Feste, zu denen Institutionen, Vereine und Verbände die Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Tagen und Wochen eingeladen hatten, zeigen, wie vielfältig und engagiert das Leben in unserer Stadt ist.
An „ihre“ Zielgruppen gerichtet - aber immer auch offen für alle Interessierten - präsentierten die Akteure ihre Angebote und luden ein, so miteinander ins Gespräch zu kommen. Auf diese Art entstanden schon viele neue Ideen für gemeinsame Projekte und Aktionen.
Salzgitter ist gut vernetzt – und das kommt Allen zu Gute.
Allen Leserinnen und Lesern eine schöne Sommerzeit!

Freitag, 13. Juli 2012

Wieder mal „nix los“ in Salzgitter ?

Konzert in Salzgitter

von Klaus Poetsch, stellv. Fraktionsvorsitzender
Die häufig gehörte Aussage, in „ unserer Stadt sei nix los“ und deswegen fahre man in benachbarte Gemeinden, lässt sich recht schnell entkräften.

Ein Blick in Salzgitters Veranstaltungskalender macht deutlich, was in unserer Stadt im Laufe dieses Jahres an Veranstaltungen durchgeführt wird. In jeder Woche und an jedem Wochenende ist irgendwo in Salzgitter etwas los. Die Zahl der Angebote ist so groß, daß längst nicht alles wahrgenommen werden kann.

Die Palette reicht unter anderem von Ausstellungen , Theater- und Musikangeboten, Stadtteilfesten, Museumsfest, Seefest bis Kultursommer und zahlreichen Sportveranstaltungen. Auch das beliebte Oldtimer-Treffen auf dem Hof des Schlosses Salder wird wieder zahlreiche Interessierte locken.

Höhepunkte dürften das „Altstadtfest“ in Salzgitter-Bad im Juli sowie das „Cityfest“ in Lebenstedt werden. Zu beiden Festen werden sicherlich tausende aus den Umlandgemeinden in die Stadt strömen, möglicherweise mit eben der bekannten Begründung, in „ihrem Ort sei nix los“.

Es ist halt wie mit Obst: Die Kirschen aus Nachbar`s Garten schmecken immer besser als die eigenen.

Aber sehen wir es positiv: die vielseitigen Angebote der einzelnen Orte sorgen für Bewegung in der Region.

Dienstag, 10. Juli 2012

Was ich auf meinem Schreibtisch fand...

Maria Mämecke
von Ratsfrau Maria Mämecke

Mein Beitrag für den Fraktionsblog: Eine kurze Reise durch die Papiere auf meinem Schreibtisch.

  • Als stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Feuerwehr und öffentliche Ordnung werde ich mich in der Lenkungsgruppe bei der Prüfung der Zusammenlegung der Berufsfeuerwehr der Stadt Salzgitter und der Werksfeuerwehr der Salzgitter AG dafür einsetzen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben.

  • Mitteilung im Jugendhilfeausschuss in der kommenden Woche: Ich begrüße es sehr, dass wir eine Jugendbegegnung von örtlichen Jugendlichen mit Gästen aus Qualansuwa, Israel,  begleiten. Die israelischen Gäste werden zum Ende der Sommerferien an einem Programm zum Thema Integration und Partizipation ethnischer Gruppen im Gemeinwesen – ein Vergleich zwischen Deutschland und Israel – teilnehmen. So leistet unsere Stadt einen Beitrag zur Völkerverständigung.

  • Abschließend freue ich mich jedes Jahr auf die Flugtage der Luftsportgemeinschaft Aero am Salzgittersee. Es ist schon Tradition, dass wir mit Ratsmitgliedern und Ortsratsmitgliedern unserer Fraktion diese Veranstaltung  jedes Jahr besuchen.

Montag, 2. Juli 2012

Wem nützt es?

Klaus Poetsch
von Ratsherrn Klaus Poetsch, stellv. Fraktionsvorsitzender

Salzgitters Gehölze und Sträucher wiegen sich im Wind. Endlich ist sie da, die „Richtlinie für die Vorbereitung und Entscheidung über Baumfällungen, Rückschnitte und Beseitigung von Gehölzen und Sträuchern“.
Verkürzt könnte man auch von einer Baumschutzsatzung reden.
Zwar ist sie noch nicht beschlossen, doch da sie von der rot/grünen Ratsmehrheit  beantragt wurde, wird sie wohl auch demnächst in Kraft treten.

Was ändert sich durch diese Richtlinie?  Im Prinzip nichts, nur der Entscheidungsbürokratismus wird ausgeweitet, d.h. bevor
bestimmte  Maßnahmen zur Grünpflege durchgeführt werden können, müssen nun etliche politische Gremien damit befasst werden. Vorallem grüne Umweltexperten werden hier eine Spielwiese finden und Entscheidungen möglicherweise verzögern.
Bis ins Jahr 2012 ist Salzgitter ohne eine solche Satzung ausgekommen und gilt trotzdem als „Stadt im Grünen“.
Die zuständigen Fachdienste – besonders der SRB – haben ihre Arbeit bisher verantwortungsvoll wahrgenommen, auf eine schriftliche Richtlinie konnte verzichtet werden. Notwendige  Gespräche zwischen Fachämtern und politischen Gremien gab es immer.

Was wird nun besser werden?


Im Prinzip nichts, denn  die Fachkräfte des SRB werden die gleichen Arbeiten genauso sorfältig und umweltbewusst erledigen müssen wie bisher, allerdings unter verschärfter Kontrolle durch Nichtfachleute. Schneller entschieden wird vermutlich nichts.

Montag, 11. Juni 2012

Clemens Löcke bringt es auf den Punkt


Clemens Löcke
von Clemens Löcke, stellv. Fraktionsvorsitzender


Abtauchen in die virtuelle Welt: für Jugendliche heute so selbstverständlich wie früher der Kick auf dem Bolzplatz. Die Grenzen zwischen Freizeitspaß und Sucht sind fließend.

„Das Internet kann zur Suchtfalle werden“, ahnen und mahnen Medien-Experten. Denn bereits über 1,4 Millionen junge Deutsche zeigen im Umgang mit dem Internet ein `problematisches Nutzungsverhalten`. Mehr als 250.000 der 14 – 24-Jährigen gelten bereits als abhängig. Das sind dramatische Zahlen und jeder Internet-Abhängige ist einer zuviel. Der aktuelle Drogen- und Suchtbericht macht deutlich, sogenannte Internet-Junkies hängen täglich (!) 10 – 15 Stunden im Netz – ohne ausreichend zu essen, zu trinken oder sich zu waschen. Doch die Spielzeit allein ist noch kein Symptom: Entscheidend ist vielmehr, in welchen Situationen sich die Jugendlichen vor dem Bildschirm setzen. Oft bei Stress oder persönlichen Problemen. Tief liegende Augen, blasse Gesichtsfarbe und feuchte, zitternde Hände – ein Aussehen wie wandelnde Leichen ist oft die Folge.

Süchtige reagieren mit Entzugssymptomen, wenn Ihnen der Zugang zum Computer verwehrt wird. Oft werden Eltern oder Großeltern bedroht. Professionelle Hilfe ist hier unabdingbar. Projekte wie Lost in space in Berlin und Mainz stehen bei Computersucht mit Rat und Tat zur Seite. Auch in unserer unmittelbaren Umgebung gibt es sicherlich – meist junge – Menschen, die unsere Unterstützung brauchen, da sie den Internet-Konsum falsch einschätzen: Hinschauen statt wegsehen ist die unbedingt notwendige Devise!

Mithelfen können alle. Daher sollten Eltern und Großeltern genau registrieren, wie lange und in welchen Bereichen ihre Kinder im Internet unterwegs sind. Früher galt die alte Parole: Holt die Kinder von der Straße – hinein in die Vereine. Heute müssen wir diesen Slogan erweitern. Holt die Kinder vom Computer, denn die Vereine sind aktiv und der Sport stark – auch stark gegen die Suchtfalle Internet.