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Freitag, 6. November 2015

In Niedersachsen wird Realität, was sich lange abgezeichnet hat - Salzgitter kann sich noch entscheiden

Klaus Poetsch
von Ratsherr und stellv. Fraktionsvorsitzendem Klaus Poetsch

Die rot/grüne Landesregierung in Niedersachsen hat zum Schuljahresbeginn 2015/16 das neue Schulgesetz durchgedrückt, mit nicht unerheblichen Konsequenzen für Schüler, Eltern, aber auch für die Schulträger. Was droht?

Für Schüler in ländlichen Gebieten wird die Möglichkeit, die Schule ihrer Wahl besuchen zu können, stark eingeschränkt werden. Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien werden zugunsten von Gesamtschulen abgeschafft. Das heißt, Schüler werden zum Besuch der Gesamtschule gezwungen, wollen sie nicht übermäßig weite und zeitaufwändige Schulwege in Kauf nehmen.

Eltern werden in ihrer Entscheidungsfreiheit, die Schulformen für ihre Kinder mitbestimmen zu können, eingeschränkt.

Die Schulträger müssen unter hohem finanziellen Aufwand die sachlichen Voraussetzungen für eine aus ideologischen Gründen erzwungene Umgestaltung der örtlichen Schullandschaft erbringen. Das heißt, es wird in Beton investiert werden und nicht in das richtige Ziel: Bildung!

In Salzgitter hat in dieser Woche der neue, von rot/grün initiierte Versuch gestartet, eine zweite IGS - diesmal in Salzgitter-Bad - einzurichten. Sollte die angelaufene Elternbefragung die erforderliche Mehrheit erbringen, müsste der Schulträger einen hohen Millionenbetrag einsetzen, um eine drei- bis vierzügige Gesamtschule einzurichten. Hauptschule und Realschule in Salzgitter-Bad würde es in Zukunft nicht mehr geben, das Abitur an dieser zu kleinen IGS wäre nicht möglich.

Die Alternative wäre der Wechsel zum Gymnasium in Salzgitter-Bad nach Klasse 10 oder die Fahrt zur IGS nach Salzgitter-Lebenstedt. Ob das eine Verbesserung oder im Sinne von Schülern und Eltern wäre, muss stark bezweifelt werden.

Was bliebe unter dem Strich?

Ein zweigliedriges Schulsystem mit der Wahl zwischen IGS und Gymnasium.

Es bleibt zu hoffen, dass sich Eltern und Schüler über die Vor- und Nachteile eines zweigliedrigen Schulsystems umfassend informieren und sich vor allem über die Klassenbildung und deren Zusammensetzung aufklären lassen.

Wir empfehlen allen Interessierten das Gespräch mit den Schulleiterinnen und Schulleitern, mit den Elternvertretern und bei den beiden städtischen Informationsveranstaltungen zu suchen.

Empfohlen sei auch der Standpunkt des Stadtelternrates unter http://stadtelternrat-salzgitter.de

Montag, 15. September 2014

Rot/Grün und die Bildung - einfach nur erschreckend

Elke Liepe
von Ratsfrau Elke Liepe

In der vergangenen Woche hat der Schulunterricht in Niedersachsen wieder begonnen und das Thema Bildung rückt wieder in den Mittelpunkt.

Was dazu von der Rot/Grünen Landesregierung zu Hören und zu Lesen ist, ist erschreckend!

Da wird ohne Rücksicht auf Elterninteressen die Gesamtschule verordnet – die Elternumfragen brachten leider nicht das von Rot/Grün erwartete Ergebnis.


Die Inklusion von Kindern mit Behinderungen ist für Eltern keine Option, sondern ein Muss,da frage ich mich doch, wo bleibt die Bürgerbeteiligung?

Niedersachsen ist das Bundesland mit den meisten Veränderungen der Schulformen, was weder Schüler noch Lehrkräfte weiterbringt.

In unserer Republik gibt es genug Beispiele guter und effektiver Schulpolitik, aber statt sich daran zu orientieren wird in Hannover weiter ge- und verändert und das Alles auf dem Rücken der Lehrkräfte ,Eltern und Schüler .

In Salzgitter sollen ebenfalls 5,8 Mio € für den Ausbau einer zweiten IGS in Salzgitter-Bad ausgegeben werden, obgleich eine Elternbefragung keinen Bedarf an einer 2.IGS ergab.

Außerdem wurde die Stadt von der Landesregierung aufgefordert, Streichungen im Haushaltsentwurf vorzunehmen, mit der genannten Summe wäre diese Auflage locker zu erfüllen.

Es bleibt zu hoffen, dass Eltern auf die Barrikaden gehen um wieder selbst über die Schulform für ihre Kinder zu bestimmen.
 
Die CDU/FDP Fraktion steht für ein vielfältiges Angebot an Schulformen, damit Eltern individuell, entsprechend den Fähigkeiten ihrer Kinder, entscheiden können welche Schule sie für die Ausbildung ihrer Kinder wählen.


 

Montag, 24. März 2014

Der Schlafwandler

Hans Verstegen
von Ratsherrn Hans Verstegen

Herr Bürger äußerte in der Ratssitzung am 19.03.2014, er wisse gar nicht, was in den letzten sieben Jahren (der Amtszeit von Oberbürgermeister Frank Klingebiel) in Salzgitter passiert sei. Unglaublich, zumal er seit 2006 im Rat der Stadt sitzt!

Das beispiellose Schulsanierungsprogramm muß wohl spurlos an ihm vorübergezogen sein (er arbeitet ja auch im Kindergarten). Die Gebührenbefreiung für die Kindergärten scheint er aber auch nicht mitbekommen zu haben. Der Umbau zur kinder- und familienfreundlichen Lernstadt ist in seinen Augen anscheinend „nichts“. Diese und viele andere richtungsweisende Maßnahmen unseres Oberbürgermeisters haben den jährlichen Verlust Salzgitters von ca. 1.000 Einwohner gestoppt und sogar zu einem leichten Anstieg geführt.

Seit dem Herr Bürger der „Ratsmehrheit“ angehört, wird mit rot-grünem Eifer allerdings das Geld zum Fenster rausgeworfen. Leider auch auf Kosten des Schulsanierungsprogramms, dessen Umsetzung – auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler – u. a. für eine „Seepromenade“ um ein weiteres Jahr hinausgeschoben wird. Das ist Bildungspolitik á la Rot-Grün!

„Die Schlafwandler“ ist ein Bestseller des australischen Historikers Christopher Clark, der die Unfähigkeit aller Politiker beschreibt, Europa vor dem 1. Weltkrieg zu bewahren. In Salzgitter gehört Herr Bürger zu denen, die den Menschen „Visionen“ versprechen, aber z. B. die reale Verbesserung des Lern- und Lehrumfeldes (sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer) in Salzgitter auf die lange Bank schieben!

Mittwoch, 20. November 2013

Respekt beginnt im täglichen Umgang miteinander

Wolfgang Jainta
von Ratsherrn Wolfgang Jainta, ständiger Gast im Fraktionsvorstand
 
Bei der letzten Beiratssitzung des Arbeitskreises Stadtgeschichte kam auch die Sprache auf die Initiative „RESPEKT“, eine Organisation mit Sitz in Frankfurt am Main. Ziel von »Respekt!« ist es, jedwede Benachteiligung – etwa aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung – zu verhindern. Gegründet wurde die Initiative 2010 von Lothar Rudolf, Inhaber der Frankfurter Agentur Querformat Medienkonzept GmbH. Als Rechtsform ist »Respekt!« eine gemeinnützige GmbH (gGmbH).

In der Diskussion kamen mir folgende Gedanken: "Eine sehr gute Aktion, aber vielleicht ein wenig zu kurz gedacht."

Respekt ist ein wichtiger Bestandteil im Zusammenleben der Menschen und beginnt im alltäglichen Leben, im Umgang mit den Menschen neben mir, mit der Einstellung zur Umwelt und Natur. Respekt vor älteren Menschen, Respekt vor Kindern, Respekt vor Kranken und Behinderten. Respekt vor Menschen, die ihren Beruf ausüben. Respekt vor Menschen, die eine andere Meinung haben.

Respekt wird in Sprache und Verhalten ausgedrückt. Dies bedeutet, dass jemand, der einen anderen Menschen mit  „Äh, Alter“ anspricht, keinen Respekt vor diesem Menschen haben kann.Hier sollten wir alle, aber vor allem die Jugend, einmal auf unsere Sprache achten.

Wer Polizisten mit Bullen tituliert, zeigt keinen Respekt vor den Menschen, die ihren Beruf ausüben, auch hier beginnt Respekt im Umgang mit der Sprache.

Wer seinen Müll in den Wald wirft, seine Autoaschenbecher auf der Straße entleert oder seine Zigarettenkippe auf die Straße wirft, zeigt keinen Respekt vor Umwelt und Natur. Hier ist es unser Handeln im alltäglichen Leben, das Respekt zeigen muss.

Respekt beginnt nicht erst in den Sportstadien oder im Umgang mit Fremden und  Andersgläubigen, sondern in Umgang miteinander und vor allem in der Erziehung unserer Kinder. Hier steht an vorderster Stelle das gute Beispiel, das wir unseren Kindern und unseren Mitmenschen geben sollen. 

Respekt beginnt mit meiner Sprache und meinem Handeln hier und heute in allen Bereichen des täglichen Lebens.

Donnerstag, 4. Juli 2013

IGS und Elternbefragung: Zählt für die SPD nur der eigene Wille?

von Astrid Reupke, CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Süd

Das sagt uns der von SPD und Grünen beschlossene Eckdatenantrag für den noch nicht einmal vorhandenen Haushalt 2014:
Bürgerbefragungen sind ja ganz prima und unbedingt gewollt – aber offenbar nur, sofern sie die Meinung von SPD/Grünen widerspiegeln.
Wie sonst lässt sich neben allen anderen Fragwürdigkeiten erklären, dass eine IGS im Süden Salzgitters errichtet werden soll? Die neue Landesregierung hat zwar die Einrichtung von Integrierten Gesamtschulen aus ideologischen Gründen vereinfacht und versucht mit allen Mitteln, die Gymnasien zu beschädigen - wie man aus den neuesten Ideen zu Pflichtstundenerhöhung und Verringerung der Lehrerstellen an Gymnasien unschwer erkennen kann.
Die in Salzgitter erfolgte Befragung der Bürger wurde dadurch aber nicht aufgehoben. Und ich kann mich gut erinnern, dass die Menschen sich mehrheitlich gegen die Einrichtung einer IGS im Süden ausgesprochen haben.

Dienstag, 30. April 2013

Gesamtschulen dürfen kein Monopol bekommen

Rolf Stratmann
von Rolf Stratmann, Fraktionsvorsitzender
Drei Monate nach dem Wahlsieg des neuen niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil dürfen wir jetzt die ersten Arbeitsergebnisse der rot-grünen Landesregierung bestaunen: die Gebührenfreiheit der Hochschulen kommt tatsächlich, zur Finanzierung werden allerdings jetzt schon die letzten Reserven aus allen Ressorts zusammengekratzt. Das Sozialressort, einst Lieblingshaustier jeder SPD-geführten Regierung, wird dabei übrigens besonders hart zur Kasse gebeten.
Das Thema der garantierten Versetzung von Schülern ist dagegen ebenso schnell wieder in der Schublade verschwunden, wie es herauskam – die neue Kultusministerin hat schnell gemerkt, dass das Leben nicht ganz so einfach ist wie ihre Ideen von einem angeblich gerechteren Niedersachsen.
Bei einem weiteren Thema hat die neue Regierung schon geliefert: die Errichtung neuer Gesamtschulen wird deutlich erleichtert, sie erhalten zudem Vorrang beim Ganztagsausbau. Der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried, brachte es vor kurzem auf Punkt, als er warnte, der niedersächsischen Schullandschaft drohe ein Monopol der Gesamtschulen.
Eine Gesamtschule als Angebot vorzuhalten, kann sich für einen Schulträger mit Sicherheit auszahlen. Sollen die Eltern und Schüler Wahlfreiheit bei der Auswahl der weiterführenden Schule erhalten, ist eine große Angebotsvielfalt unbedingt erforderlich. Es kann aber nicht angehen, dass eine Schulform zu Lasten aller anderen bevorzugt wird, wie es Frau Heiligenstadt beim Ganztagsausbau vorhat. Hier die Mittel auf Gesamtschulen zu konzentrieren, ist der falsche Weg und weist wieder einmal deutlich darauf hin, dass die SPD auf dem Weg zur Einheitsschule für alle ist.
Meine Fraktion steht auch weiterhin zum gegliederten Schulsystem und tritt insbesondere für den langfristigen Erhalt aller drei Gymnasien in Salzgitter ein. Eine einseitige Bevorzugung von Gesamtschulen beim Ganztagsausbau wird es mit uns nicht geben.

Dienstag, 12. Februar 2013

Alter Wein in neuen Schläuchen oder neuer in alten Schläuchen?

von Ratsherrn Klaus Poetsch, stellv. Fraktionsvorsitzender

Egal, wie man es sieht – der niedersächsischen Schullandschaft wird nach dem hauchdünnen Wahlsieg von Rot/Grün  die schulpolitische Ideologiekappe übergestülpt werden  -  trotz des erst vor wenigen Monaten gescheiterten Vorhabens der SPD, durch eine landesweite Unterschriftensammlung ein Volksbegehren für „Gute Schulen in Niedersachsen“  zu initiieren. Ideen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts feiern fröhliche Auferstehung. Eltern und Schülern wurde eingeredet, daß unter einer rot/grünen Landesregierung alles besser  werden würde.

Gegen die breite Mehrheit der Bürger wird es nun aus ideologischen Gründen zu einschneidenden Veränderungen in der Bildungspolitik kommen. Welche Ziele streben
die rot/grünen Bildungspolitiker an?
  
  • Abschaffung der Studiengebühren: den Hochschulen fehlt dann zwar Geld, aber dafür kann wieder länger ohne Stress studiert werden.
  • Abiturprüfungen erleichtern: wir brauchen mehr Abiturienten (Quantität geht vor Qualität, Wissen ist zweitrangig)
  • Sitzenbleiben und Wiederholen: das Wiederholen einer Klasse ist diskriminierend und zeigt, daß Schule und Lehrkräfte offensichtlich versagt haben.
  • Stress in Schule und Ausbildungsbetrieb abschaffen : zu viele leiden darunter, etwas leisten zu müssen.
  • Einheitsschule verwirklichen, gegliedertes Schulsystem als unsozial diffamieren: alle Kinder werden endlich „gleich“, indem man schwache fördert und gute bremst.
  • 3-4-zügige IGS`n zulassen: wenige Schüler erreichen die Oberstufe mit über- schaubarem Wissen, aber vielen Kompetenzen
  • Zeugnisnoten abschaffen: besser und leicht verständlich sind 15-seitige Lernzu- standsberichte, Ausbildungsbetriebe warten schon ungeduldig auf solche Bewerbungsunterlagen
  • Schulabschlüsse erleichtern: eigentlich reicht der Nachweis, am Unterricht mit Freude teilgenommen zu haben.
 
Nach Durchsetzung dieser  Ziele dürften zukünftig  Niedersachsens Schul- und Hochschulabsolventen auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt heiß
begehrt sein.

Montag, 23. Juli 2012

Sommer, Sonne, Ferien

Hans Verstegen
von Ratsherrn Hans Verstegen

Wir bereiten uns auf den Urlaub vor, die Schulkinder haben demnächst Ferien. Die Heinrich-Albertz-Schule hat die baldigen Ferien schon mal mit einem Sommerfest gefeiert. Die Sonne fiel zunächst ins Wasser, dafür konnte die Schule auf der Abschiedsfeier mit anderen Erfolgen aufwarten. Der Schulleiter Gerd Meiborg erwähnte zahlreiche Preise und Siege, die in regionalen und landesweiten Wettbewerben gewonnen werden konnten:
·         2. Platz (von 150 Bewerbungen) beim Bildungspreis der Region Braunschweig für das Konzept „Pädagogik der Vielfalt“
·         Preis beim Wettbewerb der PSD-Bank „Ideen machen Schule“
·         Mathe-Olympiade auf Landesebene: ein 1. Platz im 4. Jahrgang, ein 3. Platz im 3. Jahrgang, drei Mädchen erreichen den Regionalausscheid in Braunschweig
·         Im Lesekompetenztest VERA III erreichte die Schule einen überdurchschnittlichen Platz auf Stadtebene und auf Landesebene
Da kann ich nur sagen, herzlichen Glückwunsch und Kraft und Inspiration für das nächste Schuljahr tanken!

PS. Was ist die Reaktion der rot/grünen Ratsmehrheit? Nach dem Schuljahr 2012/2013 wird der Betriebskostenzuschuß jährlich um 20% gesenkt. Will man sich so ungeliebte aber erfolgreiche Schulmodelle „vom Halse schaffen“ ?

Montag, 23. April 2012

Die SPD und der Elternwille bei der Schulwahl

Rolf Stratmann
von Rolf Stratmann, Fraktionsvorsitzender
„Wir wollen eine IGS, weil die Eltern sie wollen“, so ließen sich während der Debatte um die Einrichtung einer IGS in Salzgitter SPD-Politiker im Rat vernehmen. So weit, so gut, die IGS ist beschlossene Sache und wird im ehemaligen Schulzentrum Amselstieg eingerichtet. Merkwürdig nur, dass die Anmeldezahlen den Erwartungen hinterher hinken.
Unabhängig von der IGS-Diskussion hat sich seit 2008 in Salzgitter eine weitere Schulform etabliert: die evangelische Heinrich-Albertz-Grundschule in Watenstedt. Die Schule verfolgt einen integrativen Ansatz mit u. a. jahrgangsübergreifenden Lerngruppen. Schaut man auf die Anmeldezahlen für diese Schule, sind sie nicht nur über den Erwartungen, sie liegen über der Kapazität.
Es kommt daher nicht überraschend, wenn die Schule nicht nur im Primarbereich expandieren möchte, sondern auch über die Erweiterung um eine Sekundarstufe I nachdenkt. Umfragen bei den Eltern und Interessenten ergaben, dass hierfür großer Bedarf besteht.
Durchaus überraschend ist es aber, dass die SPD-Fraktion diese Erweiterungspläne klar ablehnt und diesen Elternwillen ignoriert. Setzt die SPD-Fraktion sich nicht für die Schulformen ein, die die Eltern wollen? Oder gilt das nur solange, wie IGS auf der Verpackung steht?
Die CDU / FDP-Fraktion hat die evangelische Grundschule seit ihrer Gründung 2008 unterstützt, etwa mit einer Anschubfinanzierung von jährlich 30.000 Euro bis zur Anerkennung durch das Land. Wir wollen uns auch weiter für den Ausbau dieser Schule einsetzen. Die evangelische Grundschule bietet ein Angebot, das die Schullandschaft in Salzgitter bereichert. Deshalb verdient sie die Förderung der Stadt.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Habe ich Kinderarbeit gefordert ?

von Astrid Reupke, CDU-Ortsratsfraktion Süd

Oh nein, ich bekenne mich schuldig. Kinder und Jugendliche, die sich am Sitzplatz vor unserer Haustür treffen und dort mitgebrachte Pizza, Süßes und Getränke verzehren, habe ich doch tatsächlich aufgefordert, den Müll in den nahe gelegenen Mülleimer zu bringen.
Heute weiß ich: Ich habe Kinderarbeit gefordert – insbesondere, weil sie alles wegräumen mussten. Auch das, was gar nicht von ihnen war.

Bild: Gerti G. / photocase.com

Montag, 4. April 2011

Jugendarbeitslosigkeit - Herausforderung in Europa

Ratsherr Klaus Poetsch
Deutschland belegt einen Spitzenplatz bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit bei Menschen unter 25 Jahren.

Wie eine OECD-Statistik vom September 2010 ausweist, führt Spanien mit mehr als 43 % die Statistik an, während Deutschland mit 8,6 % nahezu gleichauf mit den Niederlanden mit 8,4 % liegt.

Das immer wieder - gerade in Bildungsfragen - als Musterbeispiel angepriesene Finnland weist eine Jugendarbeitslosenquote von 20,5 % auf.

Fehlt es an Arbeitsplätzen oder wird am markt vorbei ausgebildet ?

Das deutsche Bildungssystem kann demnach so schlecht gar nicht sein, wie es ständig von selbsternannten Bildungsexperten aus dem Lager der Einheitsschulenbefürworter dargestellt wird.