Donnerstag, 11. Juli 2013
Der Salzgitter-Blog macht Urlaub !
Mit den Ratsferien kehrt ein wenig Ruhe ins Rathaus in Lebenstedt ein. Die Rats- und Ausschussitzungen beginnen erst wieder Mitte August. Bis dahin verabschiedet sich auch unser Blog in den wohlverdienten Urlaub und ist ab Mitte August wieder mit der nächsten Ausgabe für Sie da.
Schöne Urlaubstage !
Montag, 8. Juli 2013
Deutsch-französische Jugendfreizeit
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| Maria Mämecke |
von Ratsfrau Maria Mämecke
Als Mitglied des Jugendhilfeausschusses freut es mich besonders, dass nach der Jugend-begegnung im Frühjahr d. J. in Israel in den Sommerferien vom 10. – 17. Juli 2013 , im Rahmen der kommunalen Kinder- und Jugendförderung, wieder eine Jugend-begegnung in Salzgitter stattfindet.
Schülerinnen und Schüler aus unserer Partnerstadt Creteil wollen gemeinsam mit Mädchen und Jungen aus Salzgitter unsere schöne Stadt und die Umgebung erkunden. Sicherlich wird der Bericht darüber im Jugendhilfeausschuss positiv ausfallen.
Für Daheimgebliebene bietet der Kultursommer im Schloß Salder viele Veranstaltungen. Ich persönlich freue mich besonders am 2. August auf die Gruppe Santiano.
Allen sonnige Ferien!
Donnerstag, 4. Juli 2013
IGS und Elternbefragung: Zählt für die SPD nur der eigene Wille?
von Astrid Reupke, CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Süd
Das sagt uns der von SPD und Grünen beschlossene Eckdatenantrag für den noch nicht einmal vorhandenen Haushalt 2014:
Bürgerbefragungen sind ja ganz prima und unbedingt gewollt – aber offenbar nur, sofern sie die Meinung von SPD/Grünen widerspiegeln.
Wie sonst lässt sich neben allen anderen Fragwürdigkeiten erklären, dass eine IGS im Süden Salzgitters errichtet werden soll? Die neue Landesregierung hat zwar die Einrichtung von Integrierten Gesamtschulen aus ideologischen Gründen vereinfacht und versucht mit allen Mitteln, die Gymnasien zu beschädigen - wie man aus den neuesten Ideen zu Pflichtstundenerhöhung und Verringerung der Lehrerstellen an Gymnasien unschwer erkennen kann.
Die in Salzgitter erfolgte Befragung der Bürger wurde dadurch aber nicht aufgehoben. Und ich kann mich gut erinnern, dass die Menschen sich mehrheitlich gegen die Einrichtung einer IGS im Süden ausgesprochen haben.
Montag, 17. Juni 2013
Vom Fußball-Sommerloch, Teamgeist und dass ein Wille `Berge versetzen kann'
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| Guido Löcke |
von Ratsherrn Guido Löcke
Fast 3 Wochen ohne Fußball. Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Zum Abschluss der Saison gab es noch mal spannende und dramatische Spiele in hochdosierter Form. Es fielen die letzten Entscheidungen in der 1. , 2. und 3. Liga, das Finale der Champions League, die Relegationsspiele zur 1. und 2. Bundesliga, das DFB-Pokalfinale und zusätzlich noch 2 Test-Länderspiele. War das noch mal spannend. Nun ist alles vorbei und das lange Warten beginnt, bis die neue Saison anfängt.
Meine Freundin ist ganz anderer Meinung. Sie sagt nur: „Endlich ist die Saison zu Ende. Endlich kein Fußball mehr. Endlich hast Du mehr Zeit für mich“. So verschieden sind die Meinungen zum Thema Fußball.
Obwohl Fußball nur eine Sportart ist, kann man die Parallele zum alltäglichen Leben schnell ziehen. Man sollte sich niemals im Leben zu früh aufgeben, zu rasch den Kopf in den Sand stecken oder sagen: „ Ich schaffe das nicht mehr; nun ist alles aus“. Man kann im Leben alles schaffen, wenn man nur den unbändigen Willen hat, jederzeit alles zu geben. Dann ist fast alles möglich – ob Einzeln oder im Team. Sei es im Privatleben, der Arbeit, im Verein oder auch in der Politik.
Das aktuellste Beispiel hierfür ist die TSG Hoffenheim. Eigentlich schon abgestiegen. Der Verein, die Mannschaft, jeder einzelne Spieler - alle haben bis zum allerletzten Spieltag gekämpft und es so in die Relegation geschafft. Die beiden Relegationsspiele haben sie souverän gewonnen und sich somit gerettet.
Sehr gern erinnere ich an dieser Stelle an ein mir sehr lieb gewonnenes Zitat:
„Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon von vornherein verloren.“
Guido Löcke
Montag, 10. Juni 2013
Integration ist keine Einbahnstrasse
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| Clemens Löcke |
Salzgitter ist bunt, facettenreich und vielfältig. Der aktuelle Zensus bringt es aktuell auf den Punkt. In Niedersachsen leben rund 5 % Ausländer. In Salzgitter ist der Anteil fast doppelt so hoch. Zählt man die Menschen mit Migrationshintergrund, Vertriebene und Flüchtlinge, die hier in Salzgitter eine neue Heimat gefunden haben, hinzu, vervielfacht sich die Zahl.
Integration wird bei uns schon seit Jahrzehnten gelebt. Aktuell sind intensive Bemühungen von zahlreichen türkischen Gemeinden zu erkennen, die echte Integration erkennen lassen. Das 1. Türkische Sport- und Kulturfest hat deutlich gemacht, was für interessante historische Wurzeln und kulturelle Vielfalt unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund zu bieten haben.
Um künftig verstärkt einen noch intensiveren Austausch, ein harmonischeres Miteinander zu erleben, müssen wir alle aufeinander zugehen. Denn Integration ist keine Einbahnstraße.
Mittwoch, 5. Juni 2013
Die CDU steht für eine bessere Förderung von Müttern und Eltern mit Kind
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| Elke Liepe |
von Ratsfrau Elke Liepe
Die CDU hat jetzt ihr Wahlprogramm vorgestellt und mir gefällt daran besonders die Ausrichtung auf die Familie.
Erstens halte ich den Fortbestand der Familie mit Kindern für überlebenswichtig für unseren Staat und unsere Gesellschaft. Zweitens bin ich der Meinung, dass es zur Förderung der Familien und der Kinder nicht ausreicht, Krippenplätze zu bauen, sondern dass Frauen mit Kindern besser finanziell gefördert werden sollten. Kinder sind nicht nur ein Gewinn für Mütter, Väter, Großeltern und das Fortbestehen vieler Gemeinden, sie sind die Zukunft unserer Gesellschaft, der Garant zur Weiterführung unserer Traditionen und machen das Leben Aller lebenswerter.
Wenn das dann so ist, fehlt es bislang an ausreichender finanzieller Unterstützung während der Erziehungszeiten. Ich bin mir sicher, dass eine verbesserte Förderung von Müttern/Eltern mit Kind ein guter Anreiz ist, sich Kinder zu wünschen und eine positive Familienplanung begünstigt.
Mittwoch, 29. Mai 2013
Bürgerbeteiligung geht anders
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| Wolfgang Jainta |
von Ratsherrn Wolfgang Jainta, ständiger Gast im Fraktionsvorstand
Mich bewegen seit einigen Wochen die Forderungen einiger politischer Parteien zur Thematik der Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen. Schaut man sich in der jüngsten Vergangenheit einmal die Bürgerbefragungen in unserer unmittelbaren Nähe an, wird einem bewusst, wie wenig aussagekräftig solche Umfragen sind.
Im Jahr 2011 hat die Stadt Braunschweig eine Bürgerumfrage zum Bau eines neuen Stadions durchgeführt. 198.503 Bürger waren berechtigt ihre Stimme abzugeben. 39247 habe dies getan, eine Beteiligung von 32,9 %. Das Ergebnis war, dass sich 60,3 % für den Bau entschieden haben, ein gutes Ergebnis. Leider sind diese 60 % nur 19,77 % der befragten Bürger. Also knapp 20 % der Bürger entscheiden über den Neubau.
Zweites Beispiel hier in Salzgitter. Die WEVG befragt 54.000 Haushalte, welches Wasser sie in Zukunft haben möchten. 26 % antworten bei der Umfrage, es sind 55,3 % der Bürger für hartes Wasser. Genau betrachtet sind es jedoch nur 7.765 Haushalte, also nur 14,4 % der Bürger entscheiden über das Wasser in Salzgitter.
Wenn mir jemand nach Auswertung dieser Ergebnisse sagen will, dass eine Bürgerbefragung die einzig richtige Vorgehensweise ist, Bürger zu interessieren und zu beteiligen, wage ich dies zu bezweifeln.
Auch hat mich das Wahlergebnis aus Schleswig Holstein am Sonntag sehr beunruhigt. Nur 46 % der Bürger sind interessiert, wie ihre Gemeinden gestaltet werden und wer politische Verantwortung übernehmen soll.
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